Warum ich es hier keinen Newsletter gibt

Einladung in meine Schreibstube

Die Stufe antwortet sofort. Ein leises Knarzen bleibt einen Moment lang im Treppenhaus hängen.

 

Ich bleibe kurz stehen – nicht, weil ich muss, sondern weil ich dieses Geräusch mag. Es gehört zu diesem Weg nach oben, genauso wie der erste Schluck Kaffee am Morgen.

 

Stufe für Stufe gehe ich weiter.


Der Geruch alter Häuser liegt in der Luft: ein wenig Holz, ein wenig Staub, viele Jahre Geschichte. Mit jeder Stufe wird es stiller in meinem Kopf.

 

Unten war noch das, was erledigt werden muss. Oben wartet das, was entstehen darf.

 

Die letzte Stufe klingt etwas heller.
Als wüsste sie, dass hier oben etwas anderes beginnt.

 

Ich öffne die Tür zu meiner Schreibstube, stelle meine Kaffeetasse auf den Tisch und setze mich.

Und irgendwo zwischen dem ersten Schluck Kaffee und dem Blick auf das leere Blatt geschieht etwas Besonderes.

 

Ich kann Bilder aus meiner Vergangenheit in eure Zukunft schicken.

 

Und genau das ist einer der Gründe, warum ich schreibe.

 

Mein kleines Wohnzimmer im Internet

 

Diese Homepage habe ich vor etwa einem Jahr angelegt – zusammen mit meinem Logo.
Danach habe ich sie nicht einfach stehen lassen. In meinem Kopf hat es weitergearbeitet.

  • Fühle ich mich damit wohl?
  • Bin ich das wirklich?
  • Traue ich mir das zu?

Solche Fragen brauchen manchmal Zeit.

 

Ein Jahr später – nach vielen inneren Gesprächen, Workshops und einem fünfzehnmonatigen Schreibstudium – kann ich sie mit einem klaren Ja beantworten.

 

Ein Ort, an dem ich Geschichten erzähle, Gedanken teile und euch einlade, ein wenig zu bleiben.  Vielleicht setzt ihr euch für einen Moment dazu.

 

Vielleicht denkt ihr beim Gehen:  Ach, hier komme ich gern wieder vorbei.

 

Mein Wohnzimmer, eure Einladung

 

Betrachtet diese Seiten einfach als mein Wohnzimmer. 

 

Ich lade euch ein, hereinzukommen und eine Weile zu bleiben. Wir leben in einer unglaublich schnellen Zeit.

 

Informationen erreichen uns in Sekunden. Nachrichten überfluten uns. Man meldet sich für einen Newsletter an – und plötzlich füllt sich das Postfach in einem Rhythmus, der gar nicht der eigene ist.

 

Wenn ihr meine Texte lest, dann soll das passieren, weil ihr gerade Lust darauf habt – nicht, weil euch eine automatische Nachricht daran erinnert.

 

Deshalb gibt es hier keinen Newsletter.

 

Wenn euch interessiert, woran ich gerade arbeite oder was es Neues gibt, schaut einfach hier vorbei.
Alles Neue veröffentliche ich mit Datum auf der Startseite – so seht ihr auf einen Blick, ob sich etwas verändert hat.

 

Oder schreibt mir eine E-Mail, wenn ihr euch mehr Einblicke wünscht. Ich freue mich, von euch zu hören.

 

Ich möchte, dass ihr kommt, wenn euch danach ist – nicht, weil euch eine automatisierte Mail dazu auffordert.

 

Über die Freiheit der Unabhängigkeit

 

Die schwierigste Entscheidung war die Frage: Verlag oder Indie-Autorin?

 

Ich habe mich für den Weg der Unabhängigkeit entschieden – aus einem Grund, der mir am Herzen liegt: Nachhaltigkeit.

 

Ich engagiere mich im Tierschutz. Bei uns leben fünf Freigänger-Katzen, und immer wieder haben wir Katzen aufgenommen oder vermittelt, die plötzlich vor unserer Tür standen. Streunende Tiere lasse ich auf eigene Kosten kastrieren, und das Tierheim unterstütze ich regelmäßig. 

 

Mir ist einfach ein respektvoller Umgang mit Ressourcen wichtig. Diese Welt braucht nicht noch mehr Waldrodungen, als es durch Umweltkatastrophen ohnehin schon gibt. Deshalb gehe ich den Weg des Selfpublishings:

  • Print-on-Demand: Ein Buch wird erst gedruckt, wenn es bestellt wird.
  • Bewusste Auswahl: Auch mein Merchandise – vom Bambus-Kugelschreiber bis zum Notizblock – ist nachhaltig gewählt.

Das bedeutet mehr Arbeit – aber es fühlt sich für mich richtig an.

 

Schreiben ist ein langer Weg

 

Ich schreibe jeden Morgen zwischen vier und sieben Uhr.

 

Manchmal arbeite ich an meinem Buch - Das ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon.

 

Manchmal schreibe ich für diese Homepage. Und manchmal einfach nur zum Spaß – oder für Aufgaben, die ich noch erfüllen darf.

 

Im Moment versuche ich noch, eine gute Planung dafür zu finden. Vielleicht gibt es irgendwann einen festen Tag, an dem hier etwas Neues erscheint.

 

Noch funktioniert das nicht immer.

 

Aber ich arbeite daran.

 

Kommt einfach vorbei.

 

Die Tür zu meinem kleinen Wohnzimmer steht immer offen. Wenn euch nach einer Geschichte ist, schaut einfach vorbei.

 

Und vielleicht sehen wir uns hier bald wieder.

 

Danke, dass ihr da wart.

 

 

 

Mit Tinte im Herzen und einer Katze auf der Tastatur

Eure Schreibfeder aus Thüringen 🐾

 

Vor einer halben Stunde bin ich eine Stiege hinaufgegangen.

 

Die Kaffeetasse halte ich etwas fester, als müsste ich sie vor der Kühle des Morgens schützen. 

 

Die Wärme des Porzellans zieht langsam in meine Finger, während ich den ersten Schritt auf die Treppe setze.

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