Plötzlich im Mittelpunkt

Guten Morgen aus meiner Schreibstube,

wie ich euch am Dienstag erzählt habe, war am Mittwoch Philine bei mir, um schöne Fotos von mir zu machen.

Bisher kann ich euch nur sagen: Es war ein wirklich anstrengender, aber auch sehr lustiger Nachmittag – und sie hat bestimmt 200 Fotos von mir gemacht. Nun heißt es warten, welche Bilder sie auswählt und ob ich mich darauf auch wohlfühle. Wir Frauen sind schließlich oft viel zu kritisch mit uns selbst. Dabei sollten wir viel wohlwollender mit uns sein – das hat mir Philine mit auf den Weg gegeben. Und eigentlich hat sie recht.

Für jemanden, der normalerweise vor Menschen mit einem Handy in der Hand davonläuft, um bloß nicht fotografiert zu werden, war es nämlich ganz schön schwierig, plötzlich im Mittelpunkt zu stehen. Freundlich schauen. Möglichst natürlich wirken. Und dabei in dieses schwarze Loch der Kamera blicken.

Ganz im Gegensatz zu Gismo.

Sie ist eine echte kleine Rampensau und lief der Kamera förmlich hinterher. Vielleicht nehme ich am Ende einfach die gelungenen Katzenfotos. 😉

Ungewöhnlich war für mich auch, dass ich zum ersten Mal mit einer fremden Person die Stiege zu meiner Schreibstube hinaufgegangen bin und sie in mein kleines, feines Nest gelassen habe.

Autorin zu sein ist nämlich eigentlich ein ziemlich einsamer Zweitjob. Und das ist auch gut so. Denn in der Ruhe können Figuren lebendig werden – und rücken viel eher mit ihren Geheimnissen heraus.

Zwei von ihnen sind Pete und Clara. Sie erzählen mir immer wieder kleine Geschichten aus ihrem Alltag, bevor sie irgendwann auf der großen Bühne eines Thüringen-Krimis stehen dürfen.

So wie im zweiten Teil der heutigen Geschichte.

Wer sich dabei fragt, was eigentlich ein Goldfisch und eine Katze mit den beiden zu tun haben, sollte vorher kurz bei „Ich schwöre, das war ich nicht!“ vorbeischauen. Ihr findet die Geschichte auf der Geschichtenseite meiner Homepage.

Am Montag muss ich dann leider in den Urlaub fahren.

HÄÄ? Wieso leider?, wird sich jetzt der eine oder andere fragen.

Doch wer mich kennt, weiß: Ich bin ein Heimscheißer und fahre eigentlich nicht besonders gern weg. Ich kann wunderbar zu Hause Urlaub machen und mich erholen. Denn dort kann ich am besten das tun, was ich so sehr liebe: Geschichten schreiben. 😊

Natürlich lasse ich euch trotzdem keine zwei Wochen auf das Ende warten. Schon am nächsten Dienstag erfahren wir endlich:

Wird Clara wirklich Ja sagen?

In diesem Sinne wünsche ich euch nun viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende.

Eure Schreibfeder aus Thüringen 🪶

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

Alle Texte auf dieser Seite unterliegen dem Urheberrecht.
© 2026 schreibfeder-thueringen.de Alle Rechte bleiben bei mir.
Bitte kopiere sie nicht, verbreite sie nicht weiter und gib sie nicht als deine eigenen aus – weder im Netz noch auf Papier.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.